Besuch aus Indien

Seit dem 25.06.2014 ist Generaloberin Schwester Daniela in Begleitung von Schwester Dilari, Schwester Fabina und Schwester Jyothi in Deutschland. Diese Schwestern bilden das „Spiritual Renewal Team“. Die Dienerinnen der Armen aus Indien besuchen die Ordensschwestern in Brühl, Haltern, Freckenhorst und Fulda, wo auch Exertitien stattfinden. Anlässlich des Namenstages und des 90. Geburtstages der Ordensgründerin Schwester Petra war es den Besucherinnen aus Indien eine besondere Ehre, an den feierlichen Messen in der St. Johannes Kirche zu Oelde sowie in St. Lamberti zu Münster teilzunehmen. Dieser Besuch bietet uns auch die Möglichkeit zu einem Austausch mit den Schwestern. Es ist uns sehr wichtig, stets aus erster Hand über neue Entwicklungen in der Arbeit vor Ort informiert zu bleiben. Darüber hinaus standen Besuche bei Gemeinden und Kirchenvereinigungen in Köln, Olpe und Paderborn auf dem Programm. Weiterhin besuchen die Schwestern eine langjährig verbundene Gemeinde in Schwäbisch Gmünd sowie die Ursulinen in Werl, bevor sie Anfang September wieder nach Indien aufbrechen....
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Wir haben geholfen

Die dramatische Flutkatastrophe in Nordindien im Juni letzten Jahres kostete mehre Tausende Menschen das Leben. Der viel früher als üblich einsetzende Monsunregen sorgte für massive Überschwemmungen und Erdrutsche. Besonders stark betroffen waren die Menschen in den von den Schwestern betreuten Provinzen. Die Folgen waren schlimmer als erwartet. Die Behörden sprachen von 15.000 Toten, mehr als 100.000 Menschen verloren ihr Hab und Gut. Schnelle, unbürokratische Hilfe war gefragt. Wir konnten – dank Ihrer Spenden – mehreren Familien in der Provinz Amala in akuter Not helfen. Die Schwestern versorgten die Menschen mit Baumaterialien, halfen bei den Aufräumarbeiten. In vielen Fällen mussten Unterkünfte neu gebaut werden. Oft fehlten Küchenutensilien, die Menschen mussten mit Kleidung und Decken versorgt werden, die Kinder verloren ihre komplette Schul- ausstattung. Die Schwestern kümmerten sich auch um Medikamente und...
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Bundesverdienstkreuz für Heinrich Demming

Regierungspräsident ehrt Neubeckumer Münster/Beckum. Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke hat heute (18. Juni) Heinrich Demming das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Der 77-Jährige wohnt in Beckum-Neubeckum. Er hat sich über vier Jahrzehnte im sozialen und kulturellen Bereich engagiert und auszeichnungswürdige Verdienste erworben. „Mit Herz, persönlichem Einsatz und Pflichtbewusstsein für das Gemeinwohl haben Sie Verantwortung übernommen“, sagte der Regierungspräsident in der Feierstunde. „Ihr unermüdlicher Einsatz für Ihre Mitmenschen in Indien sowie im Heimatland ist lobenswert und ein Vorbild für die Gesellschaft.“ Demming hat  über vierzig Jahre als ehrenamtlicher Geschäftsführer für das Hilfswerk Schwester Petra e.V. – Freunde der Dienerinnen der Armen – gearbeitet. In dieser Zeit hat er als Gründungsmitglied den Aufbau des Hilfswerks maßgebend unterstützt; zwischenzeitlich ist es zu einer stattlichen Organisation herangewachsen. Die Gemeinschaft hilft insbesondere dem Orden Dinasevanasabha – Dienerinnen der Armen. Der Orden wurde in Indien im Jahr 1969 von der in Oelde geborenen Schwester Petra, geborene Mönnigmann, gegründet. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ zielen die Aktivitäten des römisch-katholischen Frauenordens auf Unterstützung armer Bevölkerungsschichten. Die Schwestern betreuen Aids-, Lepra- und Poliokranke. Gleichzeitig fördern sie insbesondere den Bau von Schulen sowie die Schul- und Berufsausbildung indischer junger Menschen. Derzeit arbeiten in Indien an 84 Standorten insgesamt mehr als 650 Ordensschwestern. Der heute Geehrte hat für das Hilfswerk Spender akquiriert, Partnerschaften vermittelt und die Finanzen des Vereins verwaltet. Dabei stand er in ständigem Kontakt mit dem Orden in Indien. Er reiste rund 20 Mal in das südasiatische Land, um vor Ort Projekte zu besprechen und sich über den Einsatz von Spendengeldern zu informieren. Um den Verein für die Zukunft zu stärken, initiierte das Hilfswerk im Jahr 2008 die Schwester-Petra-Stiftung mit einem Anfangsvermögen von 100.000 Euro. Immer bemüht, Dinasevanasabha voran zu bringen und den Armen zu helfen, sorgte Demming für eine Ausbildung indischer Schwestern in Deutschland. Bedingt durch den Mangel an Pflegekräften im Bundesgebiet weitete er die Aktivitäten des Ordens aus. Heute arbeiten deutschlandweit 20 Nonnen und Novizinnen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und kirchlichen Häusern. Neben dem zeitaufwendigen Engagement für das Hilfswerk wurde Demming 1976 zum Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Neubeckum e.V. gewählt. Er beteiligte sich maßgeblich am Aufbau einer ehrenamtlichen Rettungswache im Stadtteil Neubeckum, förderte das Ehrenamt im Ortsverein, in der Sozialarbeit, im Sanitätszug Neubeckum und beim Jugendrotkreuz. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Amt des Vorsitzenden im Jahr 1999 organisierte er Hilfstransporte nach Polen, Weißrussland und Lettland. In der Zeit von 1983 bis 1986...
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Generationswechsel im Hilfswerk Schwester Petra

Elmar Nordhus-Westarp ist der neue Geschäftsführer des Hilfswerks Schwester Petra. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins wurde er einstimmig in das neue Amt gewählt. Er übernimmt die Aufgaben von Heinz Demming, der als Finanzminister seit mehr als vier Jahrzehnten die Aufgaben und Ziele des katholischen Ordens „Dienerinnen der Armen“ in Indien unterstützt hat. Der Orden war 1969 von der Oelder Schwester Petra Mönnigmann gegründet worden, die seinerzeit Lehrerin von Demming am Gymnasium Hittorf in Münster war. Ebenso wie Heinz Demming übergibt die „gute Seele“ des Vereins, Resi Hanses, ihre Aufgaben in jüngere Hände. Resi Hanses war ebenfalls jahrzehntelang wichtiges Bindeglied zwischen Spendern in Deutschland und dem Orden in Indien. Hildegard Micheel-Meier, eine Nichte der Ordensgründerin, wird ihre Arbeit übernehmen. Der Vorsitzende des Hilfswerks, Dr. Thomas Rusche, begrüßte den Generationswechsel und würdigte die vorbildlichen Leistungen der „tragenden Säulen“ des Vereins, die sich durch operatives Können, taktische Übersicht, strategische Weitsicht und ihr christliches Wertefundament auszeichneten. Er ernannte Demming zum Ehrengeschäftsführer und Resi Hanses zum Ehrenmitglied. Beide stehen dem Hilfswerk weiter mit Rat und Tat zur Seite. Elmar Nordhus-Westarp stellte die Einnahmen und Ausgaben des Geschäftsjahres 2010 vor. Dank zahlreicher Spenden konnten wichtige Projekte des Ordens unterstützt werden. Dazu zählen unter anderem der Neubau eines Mädchenheims in Pattuvam, Gebäudereparaturen, Patenschaften, Ausbildungen, medizinische Hilfen und Sozialprogramme in den Dörfern. Im Anschluss an die Entlastung des Vorstandes und die einstimmige Genehmigung des Jahresabschlusses wurden Dr. Thomas Rusche als Vorsitzender, Heinz Dieter Oesterwinter als Zweiter Vorsitzender und Norbert Hochstetter als Dritter Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Kassenprüfer sind Sigrun Gödde und Hugo Wörtler. Norbert Hochstetter berichtete von den laufenden Bauprojekten in Indien. Als neues Projekt stellte er den Bau eines Rehabilitationszentrums für 60 HIV- und Tuberkulose-infizierte Mädchen und Frauen im Norden Indiens vor. Dr. Reinhold Festge legte den Stand der Schwester-Petra-Stiftung dar. Zudem gab es Informationen über den anstehenden zweimonatigen Besuch der Generaloberin Schwester...
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